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AutisPlus • Sarah Weber • Autismus-Beratung & Fortbildung
Einfühlsame Begleitung von Menschen im Spektrum mit weiteren Diagnosen
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Infos rund ums Spektrum

Autismus und …

Pathological Demand Avoidance und Schul­absentismus bei Autismus – Ein Perspektiv­wechsel

Pathological Demand Avoidance (PDA; auch: „Extreme Demand Avoidance“ (EDA), „Demand Avoidance Phenomena (DAP) oder „Pervasive Drive for Autonomy“ (PDA)) ist ein Symptomkomplex (Green et al, 2018), der aktuell vornehmlich in…

Blogartikel jetzt lesen
Heute muss ich meiner Systemwut mal mit diesem Pos Heute muss ich meiner Systemwut mal mit diesem Post Luft machen. 

Insbesondere Mütter werden immer wieder von Fachpersonen stigmatisiert & die Teilhabebedarfe ihrer Kinder als Erziehungsversagen interpretiert. Woran erkennt ihr, dass jemand von Autismus wahrscheinlich wenig Ahnung hat? Unter anderem daran. 

Wir zwingen Eltern in diesem System förmlich dazu, selbst psychisch krank zu werden. Und dann geben wir ihnen dafür die Schuld und benennen ihre emotionale Instabilität als Ursache für die Probleme des Kindes. Das ist Gaslighting vom Feinsten. Unser System gaslighted Menschen so vieler verschiedener marginalisierter Gruppen. Als werdende Mutter macht es mich so wütend, dass Kinder in so einem System groß werden müssen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf - ich bin fest davon überzeugt, dass wir Veränderungen herbeiführen können. Langsam und stetig, Stück für Stück. Wenn nicht wir, wer dann? Ich glaube daran, dass ich einen Unterschied mache. Du auch? 💛
Sehr häufig erlebe ich in Schulungen die Diskussio Sehr häufig erlebe ich in Schulungen die Diskussion um die Ursachen von Verhaltensweisen. Das ist auch erstmal absolut okay und darauf sollten wir auch definitiv schauen, nur passiert es leider häufig, dass Diagnosen als Ursache interpretiert werden. Das Kind tut X wegen seinem Autismus oder wegen seinem ADHS. Okay, und jetzt ? Das bringt uns in der Praxis oft nicht wirklich weiter. Meist besteht noch Unsicherheit: Welche Diagnose ist denn jetzt für dieses spezielle Verhalten verantwortlich? Und nicht selten zeigt uns diese Frage unseren eigenen Ableisten auf. Würden wir wirklich einen offensichtlich hinter dem Verhalten bestehenden Bedarf anders behandeln je nach zugrunde liegender Diagnose ? Klar, manchmal vielleicht schon. Aber in ganz vielen Fällen ist das alltagspraktisch gar nicht so wichtig wie wir denken. Ein Kind ist vollkommen dysreguliert ? Dann will ich auch herausfinden wieso - was in seiner Umgebung stresst ihn so sehr ? Nicht: Kommt das vom Autismus oder vom ADHS? Bestenfalls können uns Diagnosen Hinweise über mögliche Ursachen in der Umgebung liefern. Aber in vielen Fällen tun sie das nicht und wir brauchen eine individuelle Analyse. Mein Gedanke ist daher: Lasst uns den Blick auf die individuellen Bedarfe richten wenn es um die Interpretation und Hilfe bei bestimmten Verhaltensweisen geht. Und uns nicht mit der Diagnosen-Ursachen-Suche aufhalten, die uns bei konkretem Verhalten oft gar nicht viel weiter bringt (Anders ist das natürlich wenn es um offizielle Hilfen, Medikation etc. geht).

Ich finde es traurig, dass z.B. ein Kind mit einem offensichtlichen Bedarf erst eine Diagnose braucht, die diesen Bedarf bestätigt bevor man sich „traut“ diesen zu befriedigen. Sonst könnte man dem Kind ja womöglich noch das Leben leichter machen ? Was sagt das über unseren Blick auf Kinder ? Wenn wir die Möglichkeit haben einem Kind Erleichterung zu verschaffen dann sollten wir es tun - unabhängig von Diagnosen. 

Wie siehst du das ? Schreib es gern in die Kommentare ! :-)
Autistische Personen sind aufgrund ihres Neurotyps Autistische Personen sind aufgrund ihres Neurotyps vulnerabler für Stresserfahrungen. Umso wichtiger ist es, dass wir wissen, wie wir präventiv Anspannung reduzieren können, damit kein Meltdown notwendig wird.

Häufig wird das eigene Anspannungslevel nicht intuitiv bemerkt oder als leerer Akku eingeordnet sondern zb als Langeweile. Hier spielt Psychoedukation eine zentrale Rolle. 

Was sind eure Erfahrungen mit dem Thema Anspannungsreduktion?

#autismusverstehen #autismusspektrum #anspannung #medienkonsum
Am Samstag den 23.05 würde ich gern ein neues Form Am Samstag den 23.05 würde ich gern ein neues Format ausprobieren - zuerst einmalig ! Eine Art Gruppenberatungs-Format, wobei der Fokus aber auf Tipps von mir liegen soll. Natürlich dürfen die anderen auch Tipps geben und kommentieren, aber im Grunde genommen ist es wie eine Einzelberatung, nur, dass ihr euch weniger alleine fühlen werdet und von den Situationen der anderen sicher auch profitiert :-) 

Wer so ein ähnliches Format gern regelmäßig hätte kommt gern in den Elternaustausch, das Treffen findet 1x/Monat statt! Mehr Infos dazu findet ihr auf meiner Website (Link in Bio). 

Du willst mitmachen? Kommentiere, bei welcher Gruppe du dabei sein willst und ich schicke dir alle relevanten Daten per DM! (Das ist keine Automatisierung, also kann es gut sein, dass meine Antwort ein wenig dauert :-)) 

Bei Fragen kommentiert gern entsprechend !

Herzlichst, eure Sarah 🩷
Dieser Post ist für all meine nicht- und wenig spr Dieser Post ist für all meine nicht- und wenig sprechenden Klient*innen. Meine Kinder, die sich nicht über Sprache ausdrücken - und doch so viel zu sagen haben. Kinder, deren Äußerungen wir erst als kommunikativ begreifen müssen. Die darauf angewiesen sind, dass wir sie richtig lesen. Und Kinder, die leider in ihrer Art und Weise noch immer so häufig missverstanden werden. 

Nicht-sprechend bedeutet nicht: Dumm. Und doch hat dein Papa solche Angst, dass ich das denken könnte, als er dich bei mir anmeldet. Aber ich sehe dich, wie du auf dem Handy Videos drehst, wie du sie bearbeitest, wie du dich zielsicher durchklickst und binnen Sekunden den Hintergrund auf Rot änderst - deine Lieblingsfarbe. Mein Kind, du bist alles andere als dumm. Deine Sprache funktioniert nur anders. 

Eine kognitive Behinderung haben bedeutet nicht, dass man keine Stärken oder kein gutes Gedächtnis haben kann. Denn ich kenne dich, du, der du dir deine hunderten von Ü-Ei Figuren auswendig merken kannst und sofort bemerkst, wenn eine von ihnen fehlt. 

Schwer in Kontakt zu kommen, bedeutet nicht, kein Interesse daran zu haben. Denn ich kenne dich, wie du durch meinen Raum läufst und alle Schubladen aufreißt, auf der Suche nach etwas, das dich fesselt. Plötzlich alles zu viel. Du schreist, du ziehst mir an den Haaren, beißt dir in den Arm. Ich halte dich. Du legst deine Kopf auf meiner Schulter ab. Und ich glaube, darüber sind wir gerade beide froh. 

Nicht reden zu können bedeutet nicht, nicht zu kommunizieren. Denn ich sehe dich, du, der du dich hinter meinem Bällebad versteckst, langsam den Kopf herausstreckst, grinst und als du mich erblickst, dich wieder versteckst. Ich kenne dich, wir spielen ein Spiel. Du und Ich. Spürst du das auch? Die Verbindung wenn wir uns zusammen im Kreis drehen. Wenn ich dich auf meinen Sitzsack plumpsen lasse und dein kleines Lachen deinen ganzen Körper schüttelt. Und du mir deine kleinen Hände entgegenstreckst und Laute machst, die mir sagen sollen: Ich will das nochmal! Sag mir: Was ist das, wenn nicht Interaktion ? 

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Heute ist der 05.05, internationaler Tag zur Gleic Heute ist der 05.05, internationaler Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Und unsere Gesellschaft wird immer rückschrittlicher im sozialen Bereich. Mir werden fast nur Videos von Creator*innen angezeigt, die selbst behindert sind. Wir brauchen aber die Stimmen der ganzen Gesellschaft für Inklusion und Gerechtigkeit ! Daher werdet bitte auch laut, wenn ihr selbst keine Behinderung habt. Inklusion geht uns alle etwas an 🌈
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